| Am 13. Mai 2006 wurde das Studium bedeutender Parks und Gärten unter der kompetenten
Leitung von Dr. Modrow mit der Besichtigung des Schlossparks in Schwetzingen fortgesetzt. |
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Der Park von Schwetzingen präsentiert sich dem Besucher einerseits als eine weitflächige, geometrische
Barockanlage mit dem berühmten Rondell und den begleitenden Zirkelbauten und anderseits als ein frühes
Beispiel eines englischen Landschaftsgartens. |
| Die Besonderheit in Schwetzingen besteht darin, dass beide
Konzeptionen nebeneinander zu betrachten sind und nicht, wie in vielen anderen Parks, eine Überformung des
Barockgartens durch den Landschaftspark stattgefunden hat. |
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| Schwetzingen war seit dem 15.Jahrhundert Jagdschloss der in Mannheim
residierenden
Pfälzischen Kurfürsten. Der Park liegt in der Rheinebene zwischen Heidelberg und Mannheim, der
rechtsrheinische Königstuhl und die linksrheinischen Pfälzer Berge sind bei gutem Wetter sichtbare
Endpunkte der barocken Achsen. |
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Der Ursprung der heutigen Parkanlage geht auf dem Ausbau zur Sommerresidenz durch Karl Theodor zurück, der
1749 den französischen Hofgärtner Nicolas de Pigage mit der Konzeption eines repräsentativen Parks
beauftragte.
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| In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde der in München lebende Friedrich Ludwig
von Skell mit
der Gestaltung eines neuen zusätzlichen Gartens nach dem aus England bekannten Gartenstil des begehbaren
"natürlichen" Landschaftsgartens beauftragt. |
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| Er schuf die malerischen Architekturstaffagen der Ruinen und
andere pastorale Elemente. |
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Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Parkführung zeigten sich beeindruckt von dem hohen Standard der
Pflege und Instandsetzung durch die Parkverwaltung und der finanzielle Unterstützung durch die
Landesregierung.
Die begonnenen Studien über die Gartengestaltung sollen im kommenden Jahr fortgesetzt werden mit einer
Besichtigung eines fränkischen Schlossparks.
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