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| Besuch der Kunstsammlung der Neuen Börse Frankfurt | |||||||||||||||||||||
| Frankfurt,
am 03. November 2005 Einen freundlichen Empfang bereiteten die Mitarbeiter der Neuen Börse Frankfurt den Cellinis am 3. November 2005, als sie sich zu einer Führung durch die Kunstsammlung eingefunden hatten. Nach Durchlaufen einer genauen Sicherheitsprüfung vermittelte Frau Julia Diaz, Kunststudentin und Magistrandin am Frankfurter kunstgeschichtlichen Institut, zunächst einen Überblick über den Umfang und das Ziel des Sammelns von Kunstwerken durch eine Gesellschaft, deren Geschäft auf einer anderen Ebene liegt. Aber mit dem Neubau der Geschäftsräume im Industriehof wurde die Idee geboren, den Mitarbeitern den betrieblichen Alltag durch das Ausstellen von Kunstwerken angenehmer zu gestalten. Also musste eine Sammlung begonnen werden, denn bisher war die Börse noch nicht in diesen Bereich vorgedrungen. Beraten von Fachleuten, darunter der ehemalige Leiter des Museums für Moderne Kunst, Dr. Jean-Christophe Amman, wurde innerhalb einer kurzen Zeit eine umfangreiche Sammlung von Fotoarbeiten erworben. Zur Zeit befinden sich ca. 500 Arbeiten von 45 Künstlern im Bestand der Neuen Börse. Die anfängliche Skepsis über das noch weitgehend unbekannte Medium Fotografie als Kunstwerk wich sehr schnell, als die Arbeiten unter sachkundiger Führung erläutert und die unterschiedlichen Themen und Techniken erklärt wurden. So gab es Arbeiten eines ehemaligen Polizeifotografen ebenso zu betrachten, wie die mit Hilfe von digitalen Bearbeitungstechniken fünfhundertfach duplizierte Figur des Künstlers in einem fiktiven Börsenambiente oder die Arbeiten eines Frankfurter Fotokünstlers, der in Barcelona eine riesige hölzerne Kamera einsetzt, um nach 2-stündiger Belichtung und umfänglichen Laborarbeiten quadratmeter-große Abzüge mit sensiblen Grautönen zu erhalten. Im kommenden Jahr sollen die Sammlungen, die sich in Luxemburg befinden mit den Frankfurter Beständen ausgewechselt werden. Dann sollte eine neue Führung stattfinden, die von der Kunstabteilung der Neuen Börse bereits angeboten worden ist. Der Dank der Cellinis galt nicht nur der engagierten Führerin sondern auch Frau Dr. Schreuers-Morèt, die die Kontakte herstellte und so einen bemerkenswerten Kunstgenuss ermöglichte.
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Freunde und Förderer des Kunstgeschichtlichen Instituts |
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