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| Die Entstehung des Christusporträts | |||||||||||||||||||||
Bildarchäologie statt Bildhypnose Obwohl das Christusporträt zur festen Vorstellung geworden ist und die Legenden, die von ungemalten Christusbildern berichten, willige Aufnahme in die Ikonentheorie fanden, ist weder die Frage geklärt, wann und wieso die Bilder Christi zu Porträts wurden und was ihre Botschaft ist. Die Legende suggeriert die Idee eines Ursprungs, die aber die Bildarchäologie als bloße Mystifikation entlarvt. Erst im 9. Jahrhundert wird die Theorie des Gottesbildes als Porträt vollständig ausgebildet. Das Porträt hat eine bewegte Geschichte, die von seiner Funktion als Palladion über den Ikonoklastenstreit bis zur Konventionalisierung des Christusbildes als Porträt reicht. Die Kluft zwischen der liturgisch geforderten Universalität und der mit dem Acheiropoieton suggerierten Singularität wurde nach dem Ikonoklastenstreit geschlossen, indem das Christusbild überhaupt als Porträt deklariert wurde. Prof. Dr. Martin Büchsel ist Professor am Institut für Kunstgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main
Prof.Dr.Büchsel war so freundlich, Interessierten einen Hörerrabatt anzubieten, so dass sich bei Umlage der Versandkosten ein reduzierter Preis von 48,- € ergibt. Um weder ihn, noch das Sekretariat mit der Abwicklung zu belasten, hat Herr Geyer von der Cellinigesellschaft angeboten, die Organisation in einfacher Form zu übernehmen. |
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Freunde und Förderer des Kunstgeschichtlichen Instituts |
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